Notaufnahme: 030 5472 30 02

 

Herzbergstraße 79, 10365 Berlin, Tel.: 030 5472-0, Fax: 030 5472-2000

Schmerzsprechstunde am KEH

Behandlungsschwerpunkt: Der chronische Schmerz, der zu einer eigenständigen Erkrankung geworden ist.

Die Schmerzsprechstunde ist ein ambulantes Behandlungsangebot für Menschen mit chronischen Schmerzen. Sie wird mit ambulanten Kooperationspartnern durchgeführt, um die Notwendigkeit des interdisziplinären Charakters der Schmerztherapie Rechnung zu tragen. Eine Fortsetzung der ambulanten Mitbehandlung im Anschluss an die tagesstationäre Therapie kann im Einzelfall sehr hilfreich sein.

Behandlungsschwerpunkte
  • Muskuloskelettale Schmerzsyndrome (z. B. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, auch Gelenkschmerzen)
  • Kopfschmerzerkrankungen (Migräne, medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Kopfschmerz vom Spannungstyp, seltene primäre Kopfschmerzformen und symptomatische Kopfschmerzen)
  • Neuropathische Schmerzen (z.B. postzostersche Neuralgie, posttraumatische Nervenläsionen, schmerzhafte Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie und andere, neuralgiforme Krankheitsbilder)
  • In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin: gefäßbedingte Schmerzsyndrome
  • Tumorschmerzen (als unterstützende Therapie begleitend)

Angebote

  • Diagnostik nach den Standards der Schmerzgesellschaften (Spezielle Schmerzanamnese, körperlicher Befund mit neurologischem und neuroorthopädischem Schwerpunkt, angestrebt wird eine zusätzliche psychiatrische Diagnostik, ggf. apparative und spezielle neurologische Diagnostik)
  • Therapie
    • Medikamentöse Therapie nach Standards der Schmerzgesellschaften
    • Medikamentenentzug (Analgetika, Opioidausdosierungen)
    • Integration physikalischer und sportmedizinischer Therapien
    • Entspannungstherapie (in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Institutsambulanz am KEH)
    • Spezielle Injektionstechniken (z.B. Stellatumblockaden, GLOA)
    • Begleitende Verfahren: Neuraltherapie nach HUNEKE, Kinesio-Taping, Akupunktur)
    • Verlaufskontrollen nach vorgegebenen Standards der Schmerzgesellschaften
    • Beratung

Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung bei entsprechender Notwendigkeit

Therapieangebote

Es wird ein multimodales, individuell angepasstes Therapieangebot mit jedem Patienten entwickelt.

  • Aufklärung und Edukation
  • Medikamentöse Therapie (meist auch multimodal)
  • Spezielle Injektionstechniken nach den Richtlinien der therapeutischen Lokalanästhesie als schulmedizinische Methode und Neuraltherapie nach Huneke als adjuvantes Verfahren TENS
  • Akupunktur
  • Manuelle Therapie (in geringerem Ausmaß)
  • Anleitung zu physiotherapeutischen Eigenprogrammen Kinesio-TAPING
  • Entspannungsverfahren (in Kooperation mit der Psychiatrischen Institutsambulanz am KEH)
  • Psychologische Schmerztherapie mit einem niedergelassen Schmerztherapeuten, der über diese Zusatzqualifikation verfügt

 Schmerzsprechstunden, Haus 23

 Montag  14.00 - 18.00 Uhr
 Dienstag  14.00 - 18.00 Uhr
 Mittwoch  09.00 - 13.00 Uhr
 Donnerstag  09.00 - 13.00 Uhr
 Freitag  10.00 - 14.00 Uhr

 

 

Anmeldung

Tel.: 030 / 54 72 30 25

 

 

 

COVID-19: Häufige Fragen zum Klinikaufenthalt

Hinweis

Auf dieser Seite verwenden wir zur besseren Lesbarkeit das generische Maskulin. Damit meinen wir stets sämtliche Geschlechter.