Die BVG saniert aktuell bis zum 12. Dezember 2026 die Straßenbahngleise zwischen der Siegfriedstraße und der Rhinstraße. Während der Bauarbeiten wird die Straßenbahnhaltestelle „Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge“ nicht angefahren. Um die Erreichbarkeit des Klinikgeländes sicherzustellen, wird ein Pendelbus eingesetzt, der das KEH-Gelände von der Siegfriedstraße aus anfährt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der BVG.
Das Neuropsychiatrische Zentrum am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) bietet mit seinen neurologischen, psychiatrischen und geriatrischen Abteilungen ein in Berlin einzigartiges altersübergreifendes Diagnostik- und Therapieangebot. Das Behandlungsspektrum umfasst ein breites Angebot zur Diagnostik und Therapie neurologischer, psychiatrischer und geriatrischer Erkrankungen. Die einzelnen Abteilungen und Bereiche sind dabei inhaltlich und strukturell eng miteinander verzahnt und ermöglichen eine umfassende, interdisziplinäre Versorgung.
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Zentrumsleitung
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Über uns
Das Behandlungsangebot des Neuropsychiatrischen Zentrums am KEH umfasst folgende inhaltlich und strukturell eng verzahnte Abteilungen und Bereiche:
- Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen (BHZ) mit dem psychiatrischen Versorgungsauftrag für Menschen aller Altersgruppen in ganz Berlin. In der aktuell gültigen ICD-10 wird diese noch als geistige Behinderung oder Intelligenzminderung bezeichnet, wir verwenden den aktuellen Begriff der ICD-11 „Störung der Intelligenzentwicklung (SIE)“. Integraler Bestandteil dieses ganzheitlichen Diagnostik- und Therapieangebots sind auch die somatischen Abteilungen im KEH, um körperliche Ursachen des häufigen Vorstellungsgrunds „Verhaltensauffälligkeit“ zu diagnostizieren und zu behandeln. Komplettiert wird dieses Angebot am Standort KEH durch ein Medizinisches Zentrum zur Versorgung von Erwachsenen Menschen mit Behinderung (MZEB). Zusammengefasst wird dieses psychiatrische und somatische Behandlungsangebot für Menschen mit SIE in Form des Zentrums für Inklusive Medizin Berlin-Brandenburg (ZIBB), welches die umfassende Versorgung von Menschen mit SIE sicherstellt und im Moment weiter ausgebaut wird.
- Abteilung für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters mit einem Versorgungsauftrag für die Region Ost mit den Bezirken Lichtenberg mit ca. 54.000 (von insg. 312.000) und Marzahn-Hellersdorf mit ca. 53.000 (von insg. 292.000) minderjährigen Einwohnern sowie einen überregionalen Versorgungsauftrag für Kinder und Jugendliche mit SIE. Das ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungsangebot wird komplettiert durch eine gemeinsam geführte psychosomatische Station, eine schmerztherapeutische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche sowie eine gemeinsam geführte Kinderschutzambulanz im Rahmen einer Kooperation des KEH mit dem Sana Klinikum Lichtenberg.
- Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Erwachsenenalters mit einem allgemeinpsychiatrischen, gerontopsychiatrischen und einem speziellen Bereich zur Versorgung von Suchterkrankten. Die psychiatrische Pflichtversorgung für erwachsene Menschen besteht für den Bezirk Lichtenberg mit rund 312.000 Einwohnern. Der Behandlungsansatz folgt dem bio-psycho-sozialen Modell. Die psychotherapeutischen Angebote folgen modernsten evidenzbasierten Ansätzen mit einer leitliniengerechten Personalausstattung. Es wird das volle Spektrum voll- und teilstationärer sowie ambulanter Behandlungen vorgehalten.
- Abteilung für Geriatrie mit dem Schwerpunkt einer frührehabilitativen Behandlung älterer, multimorbider Patientinnen und Patienten und als einzige Geriatrie im Einzugsbereich Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Aufgrund der hohen Qualitätsstandards ist die Abteilung mit dem „Qualitätssiegel Geriatrie“ ausgezeichnet. Die Behandlung der geriatrischen Patientinnen und Patienten erfolgt in enger Zusammenarbeit mit operativen und nicht-operativen Fachabteilungen des KEH und integriert das Spezialwissen anderer medizinischer Abteilungen in den Behandlungsprozess. Die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen stellt sicher, dass ältere Menschen im KEH immer – unabhängig von der Einweisungsdiagnose und dem Ort der Aufnahme – optimal multidisziplinär altersmedizinisch versorgt werden. Für die unterschiedlichen somatischen Abteilungen und die Gerontopsychiatrie bieten sich im personellen und strukturellen Sektor vielfältige Synergieeffekte, die insgesamt zur Ressourcenschonung beitragen.
- Abteilung für Neurologie mit einer zertifizierten comprehensive Stroke Unit (CSU) sowie einer Tagesklinik zur Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen mit einem spezialisierten Bereich für hochbetagte Menschen. Das Schmerztherapeuten-Team arbeitet bereichsübergreifend und berät interdisziplinäre Tumorkonferenzen im Hause. Ambulant werden interdisziplinär und überregional chronische Schmerzpatienten betreut. Es besteht eine enge Vernetzung mit den Abteilungen Angiologie und Gefäßchirurgie im Hause und mit den externen Kooperationspartner der Abteilungen für Neuroradiologie und Neurochirurgie im Unfallkrankenhaus Berlin). Eine neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation kann entsprechend den Qualitätskriterien des Medizinischen Dienstes vor Ort durchgeführt werden. Es besteht ein spezialisiertes Angebot für Rehabilitationsbehandlungen für Dialysepatienten. Einen weiteren Schwerpunkt entwickelte die Abteilung Neurologie in der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Parkinsonsyndromen. Für eine Vielzahl von Patientinnen und Patienten ist eine lückenlose ambulante fachärztliche Weiterbehandlung gesichert.
- Abteilung für Epileptologie mit dem Bereich Neurologische Schlafmedizin als Teil des länderübergreifenden Epilepsie-Zentrums Berlin-Brandenburg (EZBB). Bei den ambulanten und stationären Behandlungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Störung der Intelligenzentwicklung besteht eine enge klinische und wissenschaftliche Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Epilepsieklinik Tabor in Bernau. Das EZBB ist eins der führenden Epilepsie-Zentren im deutschsprachigen Raum, das Einzugsgebiet umfasst den gesamten ostdeutschen Raum und Teile der angrenzenden Bundesländer.
Weitere Informationen zu den beteiligten Fachbereichen
Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen Kinder- und Jugendpsychiatrie Erwachsenenpsychiatrie Geriatrie Neurologie Epileptologie
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