Die BVG saniert aktuell bis zum 12. Dezember 2026 die Straßenbahngleise zwischen der Siegfriedstraße und der Rhinstraße. Während der Bauarbeiten wird die Straßenbahnhaltestelle „Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge“ nicht angefahren. Um die Erreichbarkeit des Klinikgeländes sicherzustellen, wird ein Pendelbus eingesetzt, der das KEH-Gelände von der Siegfriedstraße aus anfährt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der BVG.
Unsere Abteilung bietet umfassende Diagnostik und vielfältige Behandlungsmöglichkeiten psychiatrischer Erkrankungen im voll- bzw. teilstationären und ambulanten Setting. Im Folgenden erhalten Niedergelassene und Fachexpertinnen und -experten einen Überblick über unser Leistungsspektrum. Rufen Sie uns bei Fragen gerne an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
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Rückrufwunsch für niedergelassene Ärzte
Sie sind niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und möchten gerne mit uns sprechen, konnten uns aber nicht erreichen? Nutzen Sie gerne unser Formular, um einen Rückrufwunsch einzustellen. Wir melden uns dann zeitnah bei Ihnen.
Bitte beachten Sie, dass Rückrufwünsche von Patientinnen und Patienten oder Angehörigen nicht bearbeitet werden.
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Unser Team
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Weitere Leitungen
Unsere Schwerpunkte und Leistungsspektrum
- psychische Störungen aufgrund organischer Erkrankungen (u. a. Delir, Demenz)
- psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (u. a. Alkohol, Medikamente und Drogen)
- psychotische Störungen (u. a. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis)
- affektive Störungen (u. a. Depression, Manie)
- Angststörungen (u. a. Panikstörung, soziale Phobie, generalisierte Angststörung)
- Zwangsstörungen
- Belastungs- und somatoformen Störungen (u. a. akute Belastungsreaktion, Anpassungsstörungen)
- Persönlichkeitsstörungen in Krisensituationen (u. a. Borderline-Persönlichkeitsstörung)
- psychosomatische Erkrankungen
- psychiatrische und psychologische Diagnostik und Behandlung
- medikamentöse Therapie
- Entgiftung
- Einzel- und Gruppenpsychotherapie (Verhaltenstherapie)
- metakognitives Training (bei psychotischen Störungen)
- Psychoedukation
- Ergotherapie, Bewegungs- und Musiktherapie
- Arbeits- und Gestaltungstherapie (u. a. Gartentherapie)
- tiergestützte Therapie
Wichtige Hinweise für die Ein- und Überweisung
Elektiv behandeln wir Patientinnen und Patienten aus ganz Berlin. Im psychiatrischen Notfall behandeln wir Menschen aus dem Bezirk Lichtenberg. In der Psychiatrischen Institutsambulanz nehmen wir neue Patientinnen und Patienten nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt, Psychiater/Nervenarzt oder dem psychiatrischen Stationsarzt bzw. -ärztin auf.
Stationsäquivalente Behandlung (StäB)
Im KEH stehen sechs stationsäquivalente Behandlungsplätze (StäB) nach § 115d SGB V zur Verfügung. Ein Ausbau ist vorgesehen.
Was beinhaltet das Angebot einer StäB-Behandlung?
Die StäB ist eine vollwertige Krankenhausbehandlung, die anstelle einer vollstationären Aufnahme im häuslichen Umfeld erbracht wird. Sie entspricht der vollstationären Behandlung hinsichtlich Inhalt, Intensität, Flexibilität und Komplexität und wird durch ein mobiles, multiprofessionelles Team erbracht, in unserem Fall aktuell bestehend aus ärztlichem Dienst, Pflege, Psychologinnen und Psychologen, Ergotherapie und Sozialdienst. Es findet täglich mindestens ein persönlicher Kontakt im häuslichen Umfeld statt, einschließlich Wochenenden und Feiertagen.
Die StäB ist damit ausdrücklich keine intensivierte ambulante Behandlung und auch keine erweiterte PIA-Leistung, sondern Krankenhausbehandlung an einem anderen Ort. Der fachliche Gewinn liegt darin, dass die Behandlung dort stattfindet, wo die Symptomatik auftritt: Das häusliche und soziale Umfeld lässt sich unmittelbar einbeziehen, Angehörige sind regelhaft beteiligt, Alltagsstrukturen bleiben erhalten und die mit einer stationären Aufnahme verbundene Herausnahme aus dem Lebensumfeld entfällt. Besonders profitieren erfahrungsgemäß Patientinnen und Patienten, die im vollstationären Setting überfordert wären, die eine stationäre Aufnahme aus familiären oder sozialen Gründen ablehnen, oder bei denen die Symptomatik vorrangig im gewohnten Umfeld auftritt.
Für welche Patientinnen und Patienten ist eine StäB-Behandlung möglich?
Für die StäB kommen Patientinnen und Patienten in Frage, bei denen Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit im Sinne des § 39 SGB V besteht – also solche, die andernfalls vollstationär aufgenommen werden müssten. Die Indikationskriterien entsprechen denen der vollstationären Behandlung. Hinzu kommen einige praktische Voraussetzungen: Wohnsitz im Einzugsgebiet, ein grundsätzlich geeignetes häusliches Umfeld, die Zustimmung aller volljährigen Haushaltsangehörigen sowie das Fehlen einer akuten Eigen- oder Fremdgefährdung, die nur im geschützten Rahmen beherrschbar wäre. Die abschließende Prüfung von Indikation und Umfeldeignung erfolgt durch die fachärztliche Leitung der StäB im Rahmen des Aufnahmeprozesses.
Kontakt
Wenn Sie also Patientinnen oder Patienten sehen, bei denen eine StäB in Betracht kommt, melden Sie sich gern beim StäB-Team unter (030) 54 72 48 10 oder (030) 54 72 48 24. Das StäB-Team ist werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Auch per Mail ist das Team kontaktierbar unter staeb-appp@keh-berlin.de.
- Einweisungsschein
- (Vor-) Befunde
- ggf. Medikamentenliste
Unsere Zertifizierungen
Weitere Informationen
Forschung
Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik hat es sich zum Ziel gesetzt, die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung nach neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu gestalten, um eine optimale Versorgung von Patienten und Patientinnen zu gewährleisten.