Berlin-Lichtenberg, den 16. Februar 2026 – Auf der ersten Strategiekonferenz des Zentrums für Inklusive Medizin Berlin-Brandenburg (ZIBB) am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) kamen Expertinnen und Experten aus Medizin, Pflege und Verwaltung zusammen, um zentrale Zukunftsfragen der gesundheitlichen Versorgung zu diskutieren. Das ZIBB bündelt die medizinischen Behandlungsangebote des KEH für Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Es verbindet ambulante, stationäre und telemedizinische Angebote und begleitet Patientinnen und Patienten interdisziplinär über alle Phasen der Behandlung hinweg. Dabei übernimmt das Zentrum auch eine wichtige Brückenfunktion zwischen häuslicher Versorgung und Krankenhausaufenthalt. Ziel der ersten Strategiekonferenz war es, tragfähige und nachhaltige Lösungen für die Versorgung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen in Berlin und Brandenburg zu entwickeln. Neben Mitarbeitenden des KEH waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Hoffnungstaler Stiftungen Lobetal bei der Konferenz dabei.
Im Mittelpunkt der Strategiekonferenz standen vier zentrale Themenfelder. Dazu gehörte die Barrierefreiheit und die Frage, wie der Zugang zur medizinischen Versorgung weiter verbessert werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Notfallmedizin und den notwendigen Strukturen für eine sichere und verlässliche Akutversorgung. Zudem wurde die Innovation in der Versorgung diskutiert, insbesondere wie sich ambulante, stationäre und digitale Angebote sinnvoll miteinander verknüpfen lassen. Schließlich ging es um die Schnittstellen zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen und darum, wie die Zusammenarbeit zwischen Wohnumfeld und Krankenhaus nachhaltig gestärkt werden kann.
Die Teilnehmenden erarbeiteten gemeinsam konkrete Ansätze, um bestehende Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln und stärker auf die Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven Einschränkungen auszurichten. Im Mittelpunkt aller Überlegungen stand dabei das grundlegende Anliegen des ZIBB: Eine medizinische Versorgung, die geprägt ist von ausreichend Zeit, gegenseitigem Vertrauen sowie einer einfühlsamen und barrierefreien Kommunikation. Die Ergebnisse der Konferenz wurden unter anderem visuell dokumentiert. Ein Graphic Recording hielt die wichtigsten Inhalte und Diskussionen des Tages anschaulich fest.