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KEH setzt Spatenstich für zukunftweisendes Projekt in der Inklusiven Medizin

Mit dem Spatenstich beginnt am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) der Bau eines modernen Behandlungszentrums für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen. Der rund 17 Millionen Euro teure Neubau soll die spezialisierte Versorgung nachhaltig stärken und 2028 in Betrieb gehen.

Mitarbeitende des Behandlungszentrums setzen gemeinsam mit dem Architektenteam den Spatenstich.

Gemeinsam mit dem Architektenteam setzen ärztliche, pflegerische und therapeutische Mitarbeitende des KEH sowie Patienten den Spatenstich für den Neubau.

Berlin-Lichtenberg, den 28. April 2026 – Mit dem heutigen Spatenstich startet das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) offiziell den Neubau seines Behandlungszentrums für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen (BHZ). Nach jahrelanger intensiver Planung entsteht auf dem Klinikgelände in Lichtenberg ein modernes, zukunftsweisendes Gebäude, das die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit komplexem Unterstützungsbedarf nachhaltig stärken wird. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt maßgeblich durch den Träger des KEH, die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, die 10 Millionen Euro bereitstellen. Weitere rund 7 Millionen Euro stammen aus öffentlichen Geldern.

„Der heutige Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für unser Haus und vor allem für die Patientinnen und Patienten, die von diesem Angebot profitieren werden“, erklärt Geschäftsführer Michael Mielke. „Wir verbinden hier Tradition und Zukunft: Ein etabliertes, hoch spezialisiertes Behandlungsangebot für Menschen mit kognitiven Einschränkungen erhält durch den Neubau ein modernes Zuhause. Erstmals werden in dem neuen Gebäude die stationären Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an einem Ort zusammengeführt. Mit dem Neubau unterstreichen wir unseren Anspruch, innovative inklusive Medizin auf höchstem Niveau anzubieten und so die Versorgung dieser besonders vulnerablen Patientengruppe auch zukünftig weiter zu verbessern.“

Das Behandlungszentrum am KEH blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück: Im vergangenen Jahr feierte die Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert nimmt das Behandlungszentrum eine Vorreiterrolle unter den spezialisierten Angeboten in Deutschland für Menschen mit Entwicklungsstörungen und begleitenden psychischen Erkrankungen ein und erfüllt zugleich den Versorgungsauftrag für diese Patientengruppe für ganz Berlin. Das Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen ist Teil des Zentrums für Inklusive Medizin Berlin-Brandenburg, das die Angebote für somatische und psychiatrische inklusive Medizin am KEH bündelt.

Mit dem Neubau wird die gewachsene Expertise nun in eine moderne, bedarfsgerechte bauliche Infrastruktur überführt. Das neue Behandlungszentrum wird über insgesamt 43 Betten auf zwei Stationen verfügen. Es handelt sich dabei um 20 Betten Kinder und Jugendpsychiatrie (davon zwölf Plätze Tagesklinik) und 23 Betten Erwachsenenpsychiatrie (davon drei Plätze Tagesklinik) sowie Therapie-, Aufenthalts-, Behandlungs- und weitere Arbeitsräume. Die Bauarbeiten haben bereits mit den Abbruchmaßnahmen des Bestandsgebäudes begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Behandlungszentrums sind für das Jahr 2028 vorgesehen.

Svenja Koch
Kommunikation und Marketing/Pressestelle Profil
Elisa Kastner
Kommunikation und Marketing Profil