Seelsorge

Seelsorge

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist oft mit angst- und sorgenvollen Fragen verbunden: Welche Untersuchungen erwarten mich? Werde ich Hilfe erfahren? Werde ich wieder gesund? Wie werde ich die Zeit durchstehen? Geht daheim ohne mich alles einen guten Weg? Auf Wunsch stehen Ihnen unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger auf diesem schwierigen Weg zur Seite.

Manchmal sind die Fragen so drängend und die Sorgen so heftig, dass sie eine effektive Behandlung behindern und einer Heilung im Wege stehen können. Wir bieten Ihnen an, Sie mit diesen Fragen nicht alleine zu lassen. Ein Gespräch kann die Behandlung hilfreich unterstützen. Sprechen bietet die Möglichkeit, sich zu entlasten, das innere Durcheinander zu sortieren, einen Ausweg aus einer möglichen Krise zu suchen, die Selbstachtung zu stärken, nach den tragenden Wurzeln zu suchen, gegebenenfalls mit Gott zu streiten, gemeinsam zu beten, getröstet zu werden.

Seelsorge in unserem Haus ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und steht allen zur Verfügung, die es wünschen. Sie begleitet und ergänzt die medizinischen und therapeutischen Behandlungen. Auch wenn Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören, können Sie uns in Anspruch nehmen. Auch für Angehörige und Mitarbeitende sind wir da.

Seelsorgliche Begleitung

Formen der Seelsorge
  • Einzelgespräche mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen
  • Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen
  • Begleitung von Mitarbeitenden in Krisensituationen
Veranstaltungen in der Alten Kapelle
  • Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen mit Fernsehübertragung auf die Stationen, für alle Patientinnen und Patienten erreichbar, jeden 1. und 3. Sonntag im Monat, 10 Uhr
  • "Atempause" – Andacht mit Musik und Gebet und der Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden, jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 16 Uhr
  • "15 Minuten Auszeit für die Seele" – Dienstagandacht, wöchentlich, 13 Uhr
  • Orgelkonzerte, jeden 1. Dienstag im Monat, 16 Uhr

Zum Veranstaltungskalender

Orte der Seelsorge

Seelsorge ist grundsätzlich an keinen besonderen Ort gebunden. Sie geschieht am Krankenbett, auf den Stationen, bei Spaziergängen auf dem Gelände, in den Räumen der Seelsorge und in unserer Alten Kapelle (Haus 22, Erdgeschoss). Die Kapelle ist ein schöner stiller Ort und Rückzugsmöglichkeit für alle, die allein sein oder beten wollen. Hier finden auch Gottesdienste und Andachten statt. Unsere Krankenhauskapelle steht zur inneren Sammlung, zur Besinnung und zum Beten jedem zur Verfügung. 

Kontakt

Theologische Leiterin
Pastorin
Hella Thorbahn
Theologin Profil
Seelsorgende
Pfarrer Dr.
Frank Schlegel
Seelsorger Profil
Diakonin
Christiane Strzelczyk
Seelsorgerin Profil
Katholische Seelsorge
Katholisches Pfarramt St. Mauritius

T (030) 55 93 183
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Neuigkeiten

Aktuelles

Medizinisches Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderung offiziell eröffnet

Bereits seit November vergangenen Jahres behandelt das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderungen (MZEB) am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Patientinnen und Patienten. Jetzt wurde es im Rahmen einer Feier offiziell eröffnet.

Staatssekretär Dr. Thomas Götz hält eine Rede anlässlich der Eröffnung des MZEB am KEH.

Staatssekretär Dr. Thomas Götz hält eine Rede anlässlich der Eröffnung des MZEB am KEH.

Berlin-Lichtenberg, den 24. Juni 2022 –  Im Medizinischen Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger oder schwerer Mehrfachbehinderung (MZEB) werden Menschen, die aufgrund der Art, Schwere oder Komplexität ihrer Erkrankungen auf eine besondere ambulante Versorgung angewiesen sind, behandelt. Dabei arbeitet ein medizinisches Team aus Ärztinnen und Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, spezialisierte Pflegekräfte, Psychologinnen und Psychologen, Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Physio- und Ergotherapeutinnen und -therapeuten sowie Logopädinnen und Logopäden eng zusammen, um den Betroffenen eine bedarfsgerechte Versorgung zu bieten. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung war auch Dr. Thomas Götz, Staatssekretär für Gesundheit und Pflege in der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung zu Gast und dankte dem KEH für das Engagement im Bereich der Behandlung von Menschen mit Behinderungen.

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