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Venaflo Modellkreislauf

konventionelle und Venaflo-Anastomose im Modellkreislauf Strömungsmuster in einer konventionellen (A) und in der Venaflo-Anastomose (B) im Modellkreislauf

Die beobachteten dreidimensionalen Strömungsmuster sind sehr komplex.

Nach Eintritt in die Empfängervene wird die Strömung in beiden Modellen zur venösen Außenwand abgelenkt. In der konventionellen Anastomose zeigt sich ein Stagnationspunkt (A). Dort teilt sich der Strom und fließt entsprechend der eingestellten Flussaufteilung zu einem Drittel nach distal und zu zwei Dritteln nach proximal. Die Lokalisation des Stagnationspunktes ist zeitabhängig. In der Beschleunigungsphase bewegt er sich stromaufwärts auf die distale Vene zu. In der diastolischen Phase wandert er stromabwärts zur proximalen Venen.

Auch in der Venaflo-Anastomose teilt sich der Strom, ohne dass allerdings ein Stagnationspunkt existiert (B). Das Hauptmerkmal hier ist die Strömungsablösung von der venösen Innenwand und die Entstehung eines großen Wirbels mit langsamer Rotationsgeschwindigkeit. Dieser Wirbel behält während des gesamten simulierten Zyklus seine Drehrichtung ohne Oszillation der Strömung bei. Die Vermischung der Farben deutet auf einen verbesserten Auswascheffekt hin, der schließlich zu einem beruhigten Ausstrom in die proximale Vene führt. Größe und Lokalisation des Wirbels sind abhängig vom Flussvolumen. Als Folge der Strömungsberuhigung ist eine deutliche Verminderung bzw. ein Verschwinden des Schwirrens in der venösen Anastomose auch klinisch am Patienten nachweisbar.

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