Notaufnahme: 030 5472 30 02

 

Herzbergstraße 79, 10365 Berlin, Tel.: 030 5472-0, Fax: 030 5472-2000

Station KP1

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Die KP1 ist eine fakultativ schließbare Station, die unterteilt ist in drei Bereiche: Akutbereich, Psychotherapiebereich für Kinder und Psychotherapiebereich für Jugendliche. Die Versorgung erfolgt regional für die Bezirke Lichtenberg-Hohenschönhausen und Marzahn-Hellersdorf, aber auch überregional.

Die KP1 befindet sich in Haus 7 in der ersten Etage.

 

Zielgruppe

Die KP1 ist eine multimodal und integrativ ausgerichtete Station für 22 Patienten im Alter von 6 bis 18 Jahren zur Behandlung aller kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder.

Behandlung

Gruppenspezifisch wird jeweils mit einem eigenen Behandlungskonzept gearbeitet. Für ein möglichst ganzheitliches Therapiekonzept werden verschiedene Verfahren (verhaltenstherapeutisch,  tiefenpsychologisch fundiert, systemisch). Diese werden ergänzt durch Spezialtherapien und die aktive Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst und anderen Hilfesystemen, wie z.B. ambulanten Therapeuten, Ärzten, Jugendämtern, Schulen und Einrichtungen.

Die Station KP1 hat einen multimodalen Therapieansatz mit folgenden Bestandteilen. Die Teilnahme der Patienten an diesen wird in den Visiten festgelegt und ist dann für die Patienten verbindlich:

  • Medizinische Behandlung, ggf. Beginn einer Psychopharmakotherapie
  • Individuell abgestimmte, leitlinien-gerechte Einzelpsychotherapie unter Nutzung von Kognitiv-verhaltenstherapeutischen (z.B. dialektisch-behaviorale Therapie für Adoleszente), tiefenpsychologisch-fundierten sowie systemischen Verfahren
  • Gruppenpsychotherapie (Training von Emotionsregulation, Skills, Fertigkeiten und sozialen  Kompetenzen)
  • Kreativtherapien (Ergotherapie, Kunsttherapie, kommunikative Bewegungstherapie, Sporttherapie, Musiktherapie, Logopädie) als Einzel- oder Gruppentherapie
  • Erlernen von Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen
  • Familientherapie und Elternberatung, ggf. Multifamilientherapie
  • Soziomilieutherapie (Kochgruppen, pädagogisch gestaltete Freizeitaktivitäten, Sozialtraining)
  • Soziale Beratung
  • Schulbesuch (Besuch der kooperierenden Schule am grünen Grund oder der Herkunftsschule)
  • Nach Beendigung der Schulpflicht: Teilnahme an Arbeitstherapie

Die Teilnahme der Patienten an diesen wird in den Visiten festgelegt und ist dann für die Patienten verbindlich.

Anmeldung
Aufgrund der begrenzten Behandlungsplätze führen wir eine Warteliste, so dass zwischen ambulanter Vorstellung und stationärer Aufnahme mehrere Wochen liegen können.

Für die Aufnahme sind eine ärztliche Einweisung sowie die Kostenübernahme durch die zuständige Krankenkasse Voraussetzung. Der Anmeldung geht grundsätzlich ein ambulanter Erstkontakt voraus. Dort erfolgt eine Indikationsprüfung. Zudem werden Patient und Eltern über das Behandlungskonzept informiert. Um Station, Stationsalltag und Konzept besser kennenzulernen, bieten wir verpflichtend einen Infotreff an.  

Ambulante Termine können unter 030 / 54 72 38 15 vereinbart werden. Unabhängig von der telefonischen Erreichbarkeit der Institutsambulanz für Kinder und Jugendlichen kann der Anmeldebogen für ein Erstgespräch in der Ambulanz genutzt werden. Der Bogen ist auf der Internetseite der Ambulanz zu finden.

 

Ab 01.03.2020 gilt das Masernschutzgesetz. Für unsere Abteilung gibt es folgende Änderungen ab sofort (und ohne Übergangszeit):

- Patient*innen, die geplant stationär behandelt werden, brauchen einen ausreichenden Masernimpfschutz. Sollte dieser zum Aufnahmezeitpunkt nicht vorhanden sein (Bestätigung durch Impfpass), kann eine Aufnahme nicht erfolgen.

- Notaufnahmen sind von dieser Regel ausgenommen.

Für Fragen diesbezüglich wenden Sie sich gern an die Station.

       

   

 

 

Hinweis

Auf dieser Seite verwenden wir zur besseren Lesbarkeit das generische Maskulin. Damit meinen wir stets sämtliche Geschlechter.