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Herzbergstraße 79, 10365 Berlin, Tel.: 030 5472-0, Fax: 030 5472-2000

Geschichte

Geschichte des Krankenhauses

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge besteht in seiner heutigen Form seit dem 1. Januar 1992. An diesem Tag wurde die Vereinigung der beiden Kliniken, die auf dem Gelände in der Herzbergstraße 79 in Lichtenberg ansässig waren, vertraglich besiegelt.

Beide Häuser hatten ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Das eine war ein Krankenhaus in Trägerschaft des Diakonischen Werkes mit den Schwerpunkten Innere Medizin und Chirurgie, das im Jahr 1843 gegründet worden war und früher "Königin Elisabeth Hospital" hieß. Das andere war das "Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Lichtenberg", eine Nachfolgeeinrichtung jener Nervenklinik, die man im Jahr 1893 in Lichtenberg errichtet hatte.

Das ehemalige "Königin Elisabeth Hospital" war als Diakonissenmutter- und Krankenhaus eine Stiftung und hatte sich 1980 den neuen Namen "Evangelisches Diakoniewerk Königin Elisabeth" (EDKE) gegeben. Die Stiftung EDKE war Träger des Krankenhauses und der Krankenpflegeschule sowie einiger kleinerer Einrichtungen. 1992 übernahm sie die Trägerschaft über das gesamte Krankenhaus und erhielt damit einen völlig neuen Aufgabenbereich. Das Krankenhaus erhielt den Namen "Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge" (KEH).

Im Historischen Archiv am KEH werden die erhaltenen Dokumente dauerhaft gesichert, zugänglich gemacht, wissenschaftlich verwertet und präsentiert. Einblicke in die Baugeschichte des KEH ermöglicht das Museum Kesselhaus auf dem Gelände des Krankenhauses.