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Das Behandlungszentrum (BHZ)

für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen

Bild zum Vergrößern anklicken Behandlungszentrum Haus 9

Das Berliner Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen (BHZ) bietet Erwachsenen mit kognitiver Beeinträchtigung (Synonyme: geistige Behinderung, Intelligenzminderung, intellektuelle Entwicklungsstörung, Lernbehinderung) eine umfassende Behandlung psychischer Erkrankungen.

Im Auftrag der Stadt Berlin wurde das stationäre Angebot im Jahr 2000 im Haus 9 mit den Stationen P7 und P8 gegründet und 2015 um weitere vier Betten erweitert, Station P12Seit 2005 ergänzt die Psychiatrische Institutsambulanz am BHZ das stationäre Angebot und im Jahr 2008 wurde das Zentrum für Behindertenmedizin am KEH eröffnet.

 

Im Rahmen des psychiatrischen Versorgungsauftrags werden Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung und psychischen Erkrankungen oder schweren Verhaltensstörungen zur ambulanten bzw. stationären Diagnostik und Therapie im BHZ aufgenommen. 

Bei der diagnostischen Einordnung und dem daraus abgeleiteten Behandlungskonzept wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Dieser umfasst neben psychiatrischer und somatischer Behandlung pädagogische, verhaltenstherapeutische und nonverbal-erlebnisbasierte Verfahren.

 

Das bio-psycho-soziale Störungsmodell Das bio-psycho-soziale Störungsmodell

Grundlage ist das bio-psycho-soziale Störungsmodell, welches vor dem Hintergrund des mentalen Entwicklungsalters (Sappok & Diefenbacher 2017: Die 4. Dimension, Bethel-Verlag) angewandt wird.

Die leitliniengerechte und evidenzbasierte Behandlung schließt den diakonischen Leitgedanken des Hauses ein, der sich im Menschenbild und in der Arbeit des BHZ widerspiegelt. Die Behandlung wird wissenschaftlich begleitet und kontinuierlich evaluiert und publiziert, um mit den am BHZ gewonnenen Erkenntnissen den medizinischen Behandlungsstandard von Personen mit Entwicklungsstörungen auch über die Klinikgrenzen hinaus weiterzuentwickeln und zu verbessern.

 

Hinweis

Auf dieser Seite verwenden wir zur besseren Lesbarkeit das generische Maskulin. Damit meinen wir stets sämtliche Geschlechter.