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08.01.2020

Herausforderungen des Gesundheitswesens zentrales Thema beim Neujahrsempfang des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge

 

 

Rund 200 Gäste, darunter Vertreter von Politik, Wirtschaft und Kirche, erlebten den traditionellen Neujahrsempfang des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH), der am 6. Januar 2020 in Berlin-Lichtenberg stattfand. Unter anderem sprach der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm ein Grußwort.

Berlin-Lichtenberg, den 7. Januar 2020 – „Neue große Nöte bedürfen neuer, mutiger Gedanken“ – das wusste schon Friedrich von Bodelschwingh, Begründer der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, zu denen auch das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge mehrheitlich gehört. So waren die vielfältigen Neuerungen im Gesundheitswesen in diesem Jahr sowie die damit verbundenen Herausforderungen der rote Faden, der sich durch den Neujahrsempfang der Lichtenberger Klinik am Montag, 6. Januar 2020, zog.

Während seiner Rede sagte der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Bayern und Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm: „Die wirtschaftliche Kompetenz ist unverzichtbar in einer Zeit, in der auch kirchliche Einrichtungen dem Wettbewerb am Sozialmarkt ausgesetzt sind. Auch Ihr Krankenhaus muss wirtschaftlich nachhaltig arbeiten. Sie müssen die Mitarbeitenden angemessen bezahlen, nicht nur, weil Sie sonst die Arbeitskräfte gar nicht bekommen, die Sie brauchen, sondern weil es sich einfach gehört. Gleichzeitig müssen Sie allzu oft mit den Krankenkassen darum kämpfen, dass die Leistungen, die Sie erbringen, auch angemessen refinanziert werden. Und Sie müssen ihre fachliche Exzellenz immer wieder pflegen und zeigen. Dass Sie diese Exzellenz gerade bei epileptischen Erkrankungen und psychischen Erkrankungen unter Beweis stellen, ist sicher ein Grund für den guten Ruf Ihres Krankenhauses. Aber auch die politischen Rahmenbedingungen machen es gegenwärtig nicht leicht, sich als kleineres Krankenhaus mit besonderem Profil zu behaupten.“ Gleichzeitig bedankte sich Bischof Bedford-Strohm bei den Mitarbeitern des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge und der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, für die Arbeit zum Wohle der Patienten, die sie täglich leisten.

Der aktuelle Wandel im Krankenhaus- und Gesundheitswesen stand auch im Zentrum der Rede von KEH-Geschäftsführer Michael Mielke: „Niemand wird bestreiten, dass es Veränderungen in der Gesundheitsversorgung geben muss. Aber sinnvolle Veränderungen benötigen Innovation und diese setzen Investitionen voraus. Ja, neue große Nöte brauchen neue, mutige Gedanken. Dennoch fällt es manchmal schwer, die Chancen in all den neuen Gesetzen zu sehen. Krankenhäuser sind wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge und bedürfen der Unterstützung durch eine auf die Förderung dieser Arbeit ausgerichteten, nachhaltigen Gesetzgebung.“

Neben weiteren Reden von Pastor Ulrich Pohl, Vorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, und Hans-Georg Furian, Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree, war ein weiterer Höhepunkt des Neujahrsempfangs die feierliche Einführung von Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra als neue Theologische Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg und der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik in Wilmersdorf.

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Fotos zum Neujahrsempfang finden Sie im Downloadbereich.

Bildunterschrift 1: Von Links: Michael Mielke (Geschäftsführer Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) und Friedrich von Bodelschwingh-Klinik (FvBK)), Uwe Kropp (Pflegedirektor KEH und FvBK), Barbara Eschen (Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz), Dr. Manfred Lang (Ärztlicher Direktor KEH), Dr. Gesine Lötzsch (FvBK), Priv.-Doz. Dr. Olaf Schulte Herbrüggen (Ärztlicher Direktor FvBK), Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra (Theologische Geschäftsführerin KEH und FvBK), Pastor Ulrich Pohl (Vorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel), Martin Matz (Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, SPD), Thomas Melosch (Kaufmännischer Direktor KEH und FvBK), Pastorin Hella Thorbahn (Pastorin in der Krankenhausleitung), Bischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (Vorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland) und Hans-Georg Furian (Superintendent des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree).

Bildunterschrift 2: Vorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm sprach ein Grußwort.

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