Stationsübersicht: Station P 1
Fachbereich: Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Allgemeinpsychiatrie
Lage: Haus 8, Erdgeschoss
Tel.: 030 5472-5830
Fax: 030 5472-5830
E.Mail: s.p01@keh-berlin.de
Pflegerische Gruppenleitung: Henriette Kebelmann-Körner
Fachlicher Schwerpunkt:
Auf der Station werden überwiegend Patienten mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis behandelt. Vorgehalten werden die üblichen psychiatrisch-psychotherapeutischen Angebote mit ärztlicher bzw. psychologischer und psychotherapeutischer Betreuung in Einzel- und Gruppentherapie.
Ausstattung:
Die Station verfügt insgesamt über 26 Betten.
Pflege:
- Aufnahme
- Begrüßung des Patienten
- Teilnahme am triangulären Aufnahmegespräch mit Stationsarzt, Patient und Pflegekraft
- Feststellen des pflegerischen Zustandes und der Symptome des Patienten
- Erkennen von selbst- oder fremdgefärdenden Impulsen und rechtzeitiges Ergreifen sicherheitsgebender Maßnahmen
- Information
- Information über spezielles Therapieangebot (Musik- und Ergotherapie, Training am PC, Bewegungstherapien, Frührunde, Großgruppe)
- Psychoedukation, Integriertes psychologisches Therapieprogramm (IPT-S)
- Beziehungsgestaltung
- Realitätsnahe Hilfestellung durch Personal – pflegerisch, aktivierend, begleitend
- Gesprächsbereitschaft signalisieren
- Kontaktherstellung zu Familienangehörigen, amtl. Betreuern, komplementären Einrichtungen
- Individuelle Pflegeplanung erstellen
- Bei akuter Suizidalität & Krisenbehandlung
- Vorgehensweise nach abteilungsinternen Standards, z.B. Intensivüberwachung
- mit Patienten Abmachung treffen, sich bei Suizidgedanken an die Pflege zu wenden
- verstärkte Zuwendung bei Essen, Trinken, Rauchen, dabei das Gespräch suchen, bei Ablehnung trotzdem Kontakt halten
- auf eventuelle Suizidäußerungen achten
- Im Verlauf
- Aktivierende Pflege
- Grundpflege entsprechend dem Standard
- Multiprofessionelle Teamarbeit mit täglichen Absprachen (Briefing, Dienstübergaben, Soziotherapiebesprechungen)
- Selbstwertgefühl des Patienten fördern durch Übernahme von Aufgaben, Herstellung von Kontakten
- Therapiemotivation fördern, Begleitung und aktive Therapieteilnahme
- Entlastungsgespräche, Ablenkung und Beschäftigung anbieten
- Anleitung zur Schlafhygiene und zur Rückkehr des Schlaf-Wach-Rhythmus
- Teilnahme an Helferkonferenzen
- Deeskalationsstrategien bei aggressivem Verhalten einsetzen, keine Bedrängung, Freiräume schaffen, auf Bedürfnisse eingehen
- Entlassung
- Therapeutischen Belastungsurlaub vor- und nachbereiten
- Medikamente selbständig stellen
- Unterstützung bei der Vorbereitung der Weiterbehandlung
- Behutsames Lösen und Beenden der therapeutischen Beziehung
- Abschlussgespräch