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Pflegedienst · Mediation

Welche Leistungen werden angeboten?

  • Mediation
  • Beratung
  • Intervisionsgruppen
  • Moderation bei Teambesprechungen
  • Coaching von Pflegekräften in Leitungsfunktionen
  • Begleitung und Unterstützung ausgewählter Projektarbeit
  • Organisation und Durchführung ausgewählter Fortbildungsveranstaltungen
  • Koordination und Begleitung der Einsätze von Praktikanten und Hospitanten

Was ist Mediation?

Mediation ist Vermittlung im Konflikt.

Mediation ist eine gewaltfreie Methode der Konfliktregelung, in der alle am Konflikt
beteiligten Parteien, freiwillig und gleichberechtigt, mit Hilfe einer neutralen dritten
Person, eigenständig eine Lösung für ihren Konflikt erarbeiten.
Mediation hat zum Ziel, die Kooperation zwischen den Konfliktparteien wieder
herzustellen.

Im destruktiven Streit leiden Kommunikation und Kommunikationsfähigkeit.
Im „Eifer des Gefechtes“ werden Informationen ungenau und mit Vorwürfen angereichert
mitgeteilt, der Kommunikationsfluss kommt unter Umständen zum Erliegen. Die
Mediation sorgt deshalb dafür, dass alle Konfliktparteien ihre Sicht der Dinge und ihre
Informationen vorwurfsfrei und ausführlich darlegen können, so dass für alle ein genaues
und umfassendes Gesamtbild entsteht.

Die Mediatorin ist allparteilich und setzt sich für die Interessen und Belange aller
Konfliktparteien ein. Sie ist neutral in Bezug auf Sachverhalte und Lösungen und ist für
den Rahmen und die Gestaltung des Gesprächs zuständig. Sie drückt „Wertschätzung“ in
ihrem Verhalten und Umgang aus, sie hört aktiv zu, lässt alles zur Sprache kommen,
nimmt Gefühle, Widerstände, Einstellungen und Interessen ernst, sie verurteilt oder
wertet nichts.

Quelle: W .Kreutzer 2002 / C. Besemer

Was sind Intervisionsgruppen?

Intervision oder Kollegiale Beratung (KB) ist eine eigenständige Reflexionsmethode und
dient der Reflexion von Alltagssituationen.

KB ist ein systematisches Beratungsgespräch, in dem Kollegen (etwa Führungskräfte,
Projektleiter oder andere Mitarbeiter) sich nach einer vorgegebenen Gesprächsstruktur
wechselseitig zu beruflichen Fragen und Schlüsselthemen beraten und gemeinsam
Lösungen entwickeln. Die KB findet in Gruppen statt, die im regelmäßigen Abstand
zusammen kommen. Teilnehmer tragen dabei ihre Praxisfragen, Probleme und „Fälle“
vor.

  • In der KB verstehen sich die Beteiligten als Partner, die für den Zeitraum des
    Beratungsverfahrens ihre individuellen Möglichkeiten und Erfahrungen zu wechselseitiger
    Wahrnehmungserweiterung und Entscheidungsbildung zur Verfügung stellen.
  • KB dient der Wahrnehmungserweiterung für persönliche, fachliche und
    einrichtungsspezifische Faktoren und Bedingungen.
  • KB ist freiwillig.
  • Akzeptanz und Unterstützung der verabredeten Vorgehensweise sind Voraussetzung für
    erfolgreiche Arbeit.
  • Unterschiedliche Sichtweisen sollen zugelassen werden, ein Austausch über gute oder
    schlechte Erfahrungen in vergleichbaren Situationen, Phantasien und Analogien erweitern
    die Basis der Reflexion.

Quelle- O. Friedersdorf, Magdeburg 2002

Mediatorin

Monika Neumann
Haus 19, Zimmer 304
Montag - Freitag: 08:00 - 16:30 Uhr
(andere Termine sind nach vorheriger Absprache möglich)
Tel.: 030 5472-4410
E-Mail: m.neumann@keh-berlin.de