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Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik · Diagnostik / Therapie

Am Anfang des stationären Aufenthaltes steht die Diagnosefindung, die sich immer aus
  • einem ausführlichen Aufnahmegespräch,
  • einer eingehenden körperlichen Untersuchung sowie
  • der Ermittlung der wichtigsten Laborwerte zusammensetzt.

 

Im Weiteren kann diese durch ergänzende Laborwerte, zusätzlich notwendige apparative Untersuchungen (z.B. EKG, EEG, bildgebende Verfahren) sowie falls möglich durch Fremdanamnesen komplettiert werden.

 

Daran schließt sich die psychiatrische Therapie an.
Sie basiert auf 3 Säulen:

  1. biologische Therapieverfahren,
  2. psychotherapeutische Therapieverfahren und
  3. soziotherapeutische Therapieverfahren.

Sie orientiert sich an den Leitlinien der wissenschaftlich führenden Fachgesellschaften.

 

Funktionsbereich - Allgemeinpsychiatrie

Zu den biologischen Verfahren zählen:

  • psychopharmakologische (medikamentöse) Therapie
  • Licht- und Wachtherapie,
  • sowie EKT und rTMS und VNS (Vagusnervstimulation).

 

Die zweite Säule der psychotherapeutischen Verfahren fußt vor allem auf einem verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt mit Elementen aus dem Bereich:

  • des IPT (interpersonellen Therapie bei Depressionen),
  • der KVT (kognitiven Therapie) und
  • des DBT (dialektisch behaviorale Therapie bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen).

Als weitere Angebote sind aber auch die Psychoedukationsprogramme bei Depressionen und Schizophrenien und auch gesondert für junge Schizophrenie, sowie das Metakognitive Training bei Schizophrenien zu nennen.

 

Ergo-, Musik- und Physiotherapie, sowie Verfahren aus dem Bezugspflegekonzept und sozialpädagogische Arbeit sind unter der dritten Säule, den soziotherapeutischen Therapieverfahren zusammenzufassen, wobei immer auch Berührungspunkte zu den anderen beiden Säulen bestehen.