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Neurologie · Schmerztherapie

Foto ener Abbildung von der Entstehung chronischer Schmerzen

Der Funktionsbereich Schmerztherapie ist Teil der Abteilung für Neurologie und wird von Herrn OA Dr. Andreas Pfeiffer geleitet, der über die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerz­therapie“, eine abgeschlossene und zertifizierte manualtherapeutische und neuralthera­peutische Ausbildung sowie das A-Diplom für Körper- und Ohrakupunktur verfügt.

Allgemeine Behandlungsschwerpunkte:

Chronische Schmerzsyndrome

  • Kopfschmerzerkrankungen
  • Neuropathische Schmerzen/Neuralgien
  • Muskuloskelettale Schmerzsyndrome (z.B. Rückenschmerzen)

Angebote:

  • Diagnostik nach den Standards der Schmerzgesellschaften
    (Spezielle Schmerzanamnese, körperlicher Befund mit neurologischem und neuroorthopädischem Schwerpunkt, angestrebt wird eine zusätzliche psychiatrische Diagnostik, ggf. apparative und spezielle neurologische Diagnostik)
  • Therapie
    medikamentöse Therapie nach Standards der Schmerzgesellschaften
    Medikamentenentzug (Analgetika, Opioidausdosierungen)
    Integration physikalischer und sportmedizinischer Therapien
    Entspannungstherapie (in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Institutsambulanz am KEH)
    Spezielle Injektionstechniken (z.B. Stellatumblockaden, GLOA)
    Begleitende Verfahren: Neuraltherapie nach HUNEKE, Kinesio-Taping, Akupunktur)
    Verlaufskontrollen nach vorgegebenen Standards der Schmerzgesellschaften
    Beratung
  • Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung bei entsprechender Notwendigkeit

 

Schmerzambulanz

Ort                                          Haus 23

Montag und Dienstag          14-18°°Uhr

Mittwoch und Donnerstag   09-13°°Uhr

Freitag                                  10-14°°Uhr.

 

Die Ambulanzschwester Ute Schmidt ist Ihnen unter folgender Telefonnummer gerne behilflich: 5472-3025 (siehe Sprechzeiten).

Für die ambulante Behandlung benötigen wir eine Überweisung mit der Diagnose und kurzer Begründung für die Überweisung, da sonst keine Bearbeitung durch die KV erfolgt. Überweisen können Vertragsärzte aller Fachrichtungen.

 

Stationäre Schmerztherapie

Eingewiesen werden können Patienten mit einer chronischen Schmerzerkrankung, die mindestens 3 der nachfolgenden Merkmale aufweisen:

  • manifeste oder drohende Beeinträchtigung der Lebensqualität und/oder der Arbeits­fähigkeit
  • Erfolglosigkeit einer stattgehbaten unimodalen Schmerztherapie, eines schmerz-beding­ten operativen Eingriffs oder einer Entzugsbehandlung
  • Medikamentenabhängigkeit oder –fehlgebrauch
  • eine gravierende psychische und/oder somatische Begleiterkrankung.

Fachliche Schwerpunkte im Rahmen der stationären Schmerztherapie sind:

  • Rückenschmerzen

  • Kopf- und Gesichtsschmerzen

  • Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzsyndrome (z.B. Trigeminusneural­gie, postherpetische Neuralgie, Schmerzen bei Polyneuropathien, Phantomschmerzen, chronisches regionales Schmerzsyndrom [CRPS], zentrale neuropathische Schmerz­syndrome, z.B. nach Schlaganfällen, bei Querschnittserkrankungen, MS, u.s.w.).

  • Entzugsbehandlung von Analgetika und Migränetherapeutika bei Übergebrauch oder Non-Respondern (Opioide)

  • Tumorschmerztherapie in Ergänzung zur onkologischen Betreuung (welche bereits etabliert sein sollte).

Die Behandlung erfolgt multimodal, wobei die Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie und Medizinische Psychologie/Psychiatrie einbezogen werden.

Anmeldung stationärer Patienten bitte über die Tel.-Nr. 5472-3025.