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Neurologie Diagnostik Therapie

Fachliche Ausrichtung / Schwerpunkte

Prinzipiell bieten wir Diagnostik und Therapie sämtlicher neurologischer Erkrankungen an.
Einen wesentlichen fachlichen Schwerpunkt bilden Erkrankungen des Hirnkreislaufs (Schlaganfälle). Die Neurologische Abteilung ist Teil des Gefäßzentrums Berlin und kooperiert dabei insbesondere mit der Abteilung für Innere Medizin / Angiologie / Kardiologie. Die Behandlung von Patienten mit akutem Schlaganfall erfolgt auf der Stroke Unit, bedarfsweise aber auch interdisziplinär auf der Intensivstation nach evidenzbasierten Kriterien. Dies schließt auch die systemische Lysetherapie beim akuten Hirninfarkt ein. Darüber hinaus werden Patienten mit Einengungen (Stenosen) der Halsschlagadern intensiv beraten und ggf. entweder einer angiologischen Intervention (Angioplastie / Stenting) oder einer Operation in der gefäßchirurgischen Abteilung zugeführt.

Weitere Schwerpunkte bestehen insbesondere auf den Gebieten:

  • Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems und der Muskulatur 
  • demenzielle Erkrankungen
  • Mulitiple Sklerose

Zur Diagnostik stehen im Haus folgende Methoden zur Verfügung:

  • die Computertomographie,
  • die Kernspintomographie inkl. Diffusions- und Perfusionswichtung sowie MR-Angiografie
  • extra- und transkranielle Duplexsonografie,
  • direktionale extra und transkranielle Dopplersonografie inkl. Mikroemboliedetektion,
  • cerebrale Angiografie (digitale Subtraktionsangiogafie, DSA),
  • Elektroneuro- und myografie,
  • Messung evozierter Potentiale,
  • transkranielle Magnetstimulation und
  • Liquordiagnostik

Ergänzende Behandlungsmethoden:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Neuropsychologie

Anmeldung / Aufnahme

Zur stationären Einweisung von Patienten kontaktieren Sie bitte das Sekretariat der Neurologie. An den Wochenenden wenden Sie sich bitte über die Telefonzentrale an die/den diensthabende/-n Ärztin/Arzt der Neurologie. Patienten mit akutem Schlaganfall können direkt über das Stroke-Telefon unter der Nummer 5472 4224 rund um die Uhr angekündigt werden.

Öffnungszeiten:

Montag ? Freitag: 07:30 ? 16:00 Uhr
Tel.: 030 5472-4200 
Fax: 030 5472-4299

Patienten mit akuten Erkrankungen können selbstverständlich jederzeit über die Rettungsstelle aufgenommen werden.

Physiotherapie

 

 

Schmerztherapie

Schmerzsprechstunde am KEH

Ort: Haus 23

 

Aktuelle Sprechstundenzeiten:

Montag:           14°° - 18°° Uhr

Dienstag:        14°° - 18°° Uhr

Mittwoch:        09°° - 13°° Uhr

Donnerstag:   09°° - 13°° Uhr

Freitag:           10°° - 14°° Uhr

 

Überweisung durch alle Vertragsärzte möglich.

 

Mitarbeiter:

Leiter: OA Dr. Andreas Pfeiffer    FA für Neurologie/Spezielle Schmerztherapie

Ambulanzschwester: Schwester Ute Schmidt

Telefon: Ambulanz:   (030) 5472-3025 (Terminvereinbarung)

OA Dr. Pfeiffer:           (030) 5472-4228

Krankheitsbilder:

Der chronische Schmerz, der zu einer eigenständigen Erkrankung geworden ist.

  • muskuloskelettale Schmerzsyndrome (z. B. Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, auch Gelenkschmerzen)
  • Kopfschmerzen (Migräne, medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Kopfschmerz vom Spannungstyp, seltene primäre Kopfschmerzformen und symptomatische Kopfschmerzen)
  • Neuropathische Schmerzen (z.B. postzostersche Neuralgie, posttraumatische Nervenläsionen, schmerzhafte Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie und andere, neuralgiforme Krankheitsbilder)
  • in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Innere Medizin:
    • gefäßbedingte Schmerzsyndrome
  • Tumorschmerzen (als unterstützende Therapie begleitend)

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Anamneseerhebung und Befunderfassung nach den Standards der Schmerzthera-piegesellschaften in Deutschland
  • Körperliche Untersuchung mit orientierender internistischer, genauer neurolo-gischer und neuroorthopädischer und orientierender, psychiatrischer Befund-erhebung
  • Kooperationspartner in der apparativen Diagnostik innerhalb der Abteilung für Neurologie:
    • Neurosonographie
    • Neurophysiologie
  • Erfassung wichtiger Begleiterkrankungen, die schmerzverstärkend wirken
  • Therapie nach den Standards der Schmerzgesellschaften: EBM basiert und adju-vante Therapieangebote
  • Kooperation mit anderen Fachdisziplinen wird angestrebt
  • Verlaufsdokumentation nach den Standards der Schmerztherapiegesellschaften
  • Verzahnung von ambulanter und stationärer Betreuung innerhalb der Abteilung für Neurologie ohne Therapeutenwechsel

 

Therapieangebote

Es wird ein multimodales, individuell angepasstes Therapieangebot mit jedem Patienten entwickelt.

  • Aufklärung und Edukation
  • medikamentöse Therapie (meist auch multimodal)
  • spezielle Injektionstechniken nach den Richtlinien der therapeutischen Lokal-anästhesie als schulmedizinische Methode und Neuraltherapie nach Huneke als adjuvantes Verfahren
  • TENS
  • Akupunktur
  • manuelle Therapie (in geringerem Ausmaß)
  • Anleitung zu physiotherapeutischen Eigenprogrammen
  • Kinesio-TAPING
  • Entspannungsverfahren (in Kooperation mit der Psychiatrischen Institutsambulanz am KEH)
  • Psychologische Schmerztherapie mit einem niedergelassen Schmerztherapeuten, der über diese Zusatzqualifikation verfügt

 

 

Ergotherapie

Logopädie

Neuropsychologie

Neurophysiologie

Krankheitsspektrum

Es werden neurophysiologische Untersuchungen für Erkrankungen des peripheren Nervensystems, der Hirnnerven, der Muskeln, der neuromuskulären Transmission, der Pyramidenbahnen sowie einzelner sensorischer Systeme angeboten.

Untersuchungsangebote der Funktionsstelle Neurophysiologie

Elektromyographie & Elektroneurographie

Magnetisch evozierte Potenziale

Sensibel, akustisch, visuell evozierte Potenziale

Mitarbeiter

OA Dr.A.Abraham  (Telefon 5472-4216)

 

Neurosonologie

Untersuchunsangebote des neurosonologischen Labors (teilweise auch ambulant):

Doppler- und Farbduplexsonographie der hirnversorgenden extrakraniellen Gefäße

Doppler- und Farbduplexsonographie der intrakraniellen Gefäße

Funktionelle Dopplersonographie (z.B. cerebrovaskuläre Reservekapazität, Nachweis R/L-Shunt)

Detektion cerebraler Mikroembolien

 

Mitarbeiter:

Dr. Andreas Kauert