Duplexsonographie / Sonographie
Mit der Duplexsonographie kann die Flussgeschwindigkeit und das Strömungsverhalten des Blutes in den Gefäßen beurteilt werden.
Hiermit können der Ort und das Ausmaß von Engstellen an Arterien, bzw. das Rückstromverhalten bei Venen festgestellt werden.
Mit diesen sonographischen Untersuchungen können wir Hinweise auf Veränderungen an arteriellen und venösen Gefäßen der Arme, Beine, des Beckens, des Bauches oder des Halses finden.
Mikrozirkulation
Im Mikrozirkulationslabor wird die Durchblutung der kleinen und kleinsten (inkl. Lymphkapillare) Gefäße untersucht. Hier ist unter dem Mikroskop eine direkte Beobachtung der Gefäße möglich. Mittels verschiedener Tests kann die Reaktion auf unterschiedliche Medikamente bestimmt werden.
Laufband
Auf dem Laufband werden die Gehstrecken vor und nach der Behandlung ausgemessen. Unter fachlicher Betreuung wird hier der Erfolg der Aufdehnung, von Medikamenten oder Operationen beurteilt.
Angiographie & Interventionen
Am angiographischen Katheteruntersuchungsplatz werden jährlich ca. 1500 Untersuchungen und Prozeduren durchgeführt.
Zunächst wird nach Einführung einer "Schleuse" (unter lokaler Betäubung) Kontrastmittel injiziert, um den Gefäßverlauf darstellen zu können.
Mittels einer Angioplastie (Gefäßaufdehnung), ggf. kombiniert mit dem Einsetzen einer Gefäßstütze (Stent) können Verengungen an den Gefäßen wieder aufgedehnt bzw. offenen gehalten werden.
Sollte mittels Angioplastie keine Möglichkeit zur sofortigen Behandlung gegeben sein, werden die Bilder im interdisziplinären Team vorgestellt. Über das weitere Vorgehen wird dann gemeinsam entschieden. Sollte eine gefäßchirurgische Operation notwendig werden, kann diese so optimal vorbereitet und durchgeführt werden.
Die Vorbereitungen für eine Katheteruntersuchung laufen, wie im OP, unter sterilen Bedingungen.
Neben der Behandlung von Gefäßerkrankungen an Armen, Beinen, im Becken- und Bauchbereich, bieten wir in ausgewählten Fällen auch eine Aufdehnung der Halsschlagader (Arteria carotis) an.
In der Angiologie wurde im Jahr 2000 speziell der Bereich invasive Diagnostik und interventionelle Therapie ausgeweitet, da sowohl der Zuweiserkreis zunahm und auch die Anzahl der zur Diagnostik und Therapie überwiesenen Patienten.
Das Therapiespektrum umfasste neben der PTA, das Stenting, lokale Fibrinolyse, Thrombolektomie, Atherektomie und Laserangioplastie.
Zusätzlich steigerte sich die Anzahl der Patienten, die eine Stenting-PTA bei hochgradigen symptomatischen Carotisstenosen erhielten.
In Zusammenarbeit mit dem nahegelegenen Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn führen unserer Ärzte auch Herzkatheteruntersuchungen, sowie die damit verbundenen Interventionen durch.
Die Vor- und Nachbetreuung erfolgt bei uns am Haus.
Falls doch eine Bypassoperation am Herzen notwendig werden sollte, arbeiten wir eng mit der kardiochirurgischen Abteilung der Charité (Prof. Dr. Konertz) zusammen.