Im Verlauf der chronischen Hämodialyse ergibt sich die Notwendigkeit zur Neuanalage des Dialysezugangs, wenn der bestehende Zugang durch Infektionen oder irreparable Verschlüsse unbrauchbar wird. In seltenen Fällen, wenn der venöse Abfluss stark beeinträchtigt und eine Peritonealdialyse nicht möglich ist, bleibt zur Fortführung der Dialyse die Nutzung eines arterioarteriellen Zugangs übrig.
Dabei wird eine subkutan als Schlinge gelegte PTFE-Prothese, die in die A. subclavia oder A. femoralis communis interponiert wurde, als Punktionsgefäß genutzt.
Literatur
- Settmacher U et al.: Das arterioarterielle Interponat als Dialysezugang. Gefäßchirurgie, 1998; 3: 11-13.
- Scholz H et al.: Arterio-arterial interposition as access for hemodialysis. In: Henry, M.L.: Vascular Access for Hemodialysis VI, W.L.Gore&Associates, Inc., and Precept Press, 1999, 255-262.
- Zanow J, Kruger U, Petzold M, Petzold K, Miller H, Scholz H: Arterioarterial prosthetic loop: A new approach for hemodialysis access. J Vasc Surg, 2005; 41: 1007-1012.