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02.03.2014

Anästhesie und OP

Visual Üerwachung der Narkose

Nach dem Motto: „ So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ reicht das Spektrum von der „Vollnarkose“,Allgemeinanästhesie genannt, bis zur Regional- und Lokalanästhesie. Dabei werden einzelne Körperteile oder Körperregionen schmerzunempfindlich gemacht.

 

 

Vor der Operation:

Eine wichtige Aufgabe des Anästhesisten ist die Risikoeinschätzung von Begleiterkrankungen. In einem speziell ausgestatten Bereich behandeln und stabilisieren die Ärzte diese Erkrankungen, um die Belastung der Operation so gering wie möglich zu halten.

Welches Narkoseverfahren für den einzelnen Patienten und dessen Behandlung am geeignetsten ist, wird vom Anästhesisten und Patienten gemeinsam in einem ersten Gespräch in der Anästhesiesprechstunde geklärt. Bei Bedarf werden dazu auch Ärzte anderer Abteilungen des Krankenhauses hinzu gezogen.

Während der Operation:

Während der Operation kann der Patient tief schlafen. Selbstverständlich überwacht der Anästhesist den Patienten während der gesamten Narkose durchgängig.

Nach der Operation:

Bei einer „Vollnarkose“ wird der Patient nach einem Eingriff in den Aufwachraum gebracht und dort solange betreut bis Atmung und Kreislauf stabil sind. Nach große oder langen Operationen  erfolgt die weitere Überwachung auf der Intensivstation.

Schmerzen?

Unser Krankenhaus hat ein umfassendes Schmerzkonzept ausgearbeitet. Während der Operation und nach einer Operation sorgen die Anästhesisten für Schmerzfreiheit. Erst im schmerzfreien Zustand wird der Patient auf die Normalstation verlegt. Durch den Einsatz von patientenkontrollierten (nach Bedarf selbst gesteuerten) Schmerzpumpen, sogenannte PCA-Pumpen, oder Schmerzkathetern für die kontinuierliche örtliche Betäubung hilft die Anästhesie-Abteilung bei der Umsetzung des Schmerzkonzeptes auch auf den Normalstationen.